Kartoffel-Kurkumabrot

Endlich gibt es mal wieder ein Buddhabrot. Es hat zwar ein wenig auf sich warten lassen (ich habe es ja schon im November angekündigt), dafür habt ihr jetzt direkt vor Weihnachten die Möglichkeit ein neues und leckeres Rezept auszuprobieren, dass in jedem Fall für Abwechslung bei den Festtagsessen sorgen wird. Wenn du bereits alles eingekauft hast, wirst du sicherlich die Zutaten für das  Kartoffel-Kurkumabrot zu Hause haben, denn es ist wirklich nicht kompliziert in der Umsetzung. Wer sich schon ein wenig mit Kurkuma beschäftigt hat, wird wissen, dass das gesundheitliche Potenzial dieser gelben Wurzel riesig ist.  Kurkuma wirkt:

  • entzündingshemmend
  • krebsvorbeugend
  • antioxodativ
  • bei Alzheimer
  • bei Diabetes
  • Gallen- und Leberbeschwerden
  • zu hohen Cholesterin
  • u.v.m.

In Kombination mit Pfeffer kann der Körper es noch besser aufnehmen. Kurkuma ist außerdem die Basis von Curry, es macht ihn so schön gelb. Ich bin ein totaler Fan von Kurkuma geworden. In meinem Kochbuch „Buddhabrot kocht“ gibt es sogar ein Kurkuma-Shake, den ich immer wieder auch in meinen Kochworkshops anbiete, um zu zeigen, dass er auch in unüblichen Rezepten verwendet werden kann, um seine gesundheitsfördernden Eigenschaften immer wieder in die Küchenroutine einzubauen.

Das Kartoffel-Kurkumabrot ist mal etwas anderes, was sicherlich nicht so oft gegessen wird. Ich bin begeistert, wie saftig das Brot ist, deshalb kann man es wunderbar vorbereiten und auch noch ein paar Tage später (wenn es gut verpackt ist) genießen. Ihr könnt das Brot z.B. zu einer köstlichen Kürbissuppe am Abend oder zu einem pikanten Brotaufstrich beim Frühstücksbrunch servieren. Exoten wie ich können es auch mit Rapsblütenhonig genießen (Honigbrot geht immer). Lasst der Kreativität freien Lauf. Ich wünsche jetzt viel Freude beim Ausprobieren und gebt mir gerne ein Feedback in den Kommentaren.

Rezept Kartoffel-Kurkumabrot

Für eine Backform

  • 180 g geschälte Kartoffeln
  • 350 g Weizen Vollkornmehl (alternativ Dinkel)
  • 1 Würfel Hefe
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  • 1,5 TL Kurkuma

Kartoffeln waschen und schälen. In einem Topf etwas Wasser zum Kochen bringen und die Kartoffeln dazu geben.  Auf mittlerer Stufe ca. 25 min. garkochen. Während die Kartoffeln auskühlen das Getreide in eine Schüssel frisch mahlen und in der Mitte ein Mulde machen. Die Hefe mit einem Pfannenbesen (alternativ Schneebesen) im Wasser ausrühren und in die Mulde einrühren. Dabei so viel Mehl wie möglich verrühren. Ca. 15 min. gehen lassen. Die Kartoffeln in der Zeit durch eine Kartoffelpresse pressen und wenn der Teig gut aufgegangen ist Kurkuma, Salz, Pfeffer und Öl zu dem Teig geben. Alles mit einem Handrührgerät (Knethaken) gut verkneten. Eine Backform mit etwas Öl ausstreichen und den Boden mit Haferflocken, Semmelbröseln oder anderen Körner ausstreuen, damit sich das Brot nach dem Backen aus der Form löst. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und mit einem Teigschaber ein Muster in das Brot drücken. Dabei darf der Teigschaber bis auf den Formboden gedrückt werden. Den Teig gehen lassen, bis er ca. doppelt so hoch ist. Wenn es schneller gehen soll, kann man den Ofen auf 30-40°C stellen und ihn dort gehen lassen. Dann die Form in den Ofen und auf 190°C ca. 30-35 min. backen.

Guten Appetit

Deine Ananda

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